Psyche in der Krise - was können wir gemeinsam tun?

 

Gegenwärtig ist die Situation aufgrund der Corona-Krise auch und gerade für Menschen mit psychischen Problemen eine Herausforderung. Wir alle sind in der Krise großer Unsicherheit, höherem Stress und größerer Angst ausgesetzt. Die Aufmerksamkeit auf das Negative und die Unsicherheit überwiegen. Im Bestreben, das Infektionsrisiko zu verringern, schließen viele psychiatrische Einrichtungen derzeit ihre Türen für Klienten, die eine ambulante Therapie benötigen. Für manche bleibt nur der Ausweg, sich innerhalb ihrer Familien und von Freunden helfen zu lassen. Dabei hilft es sicherlich, gemeinsam Strategien für das tägliche Leben zu entwickeln, den Tag zu strukturieren und vor allem in Kontakt zu bleiben.

Menschen mit psychischen Problemen müssen ihre Behandlung fortsetzen können. Auch eine leichte Depression ist eine schwere Erkrankung. Nehmen Sie Ihre Medikamente und versuchen Sie, mit Ihrem Arzt bzw. Therapeuten auch über das Internet ins Gespräch zu kommen. Videokonferenzen sind der richtige Weg. Gegenwärtig werden die Regularien gelockert - auch für Möglichkeiten den Alltag durch digitale Therapien zu ergänzen.

Für die Angehörigen des Gesundheitswesens bedeutet dies schon jetzt, dass sie andere Wege gehen müssen, um ihre Klienten mit psychischen und mentalen Problemen weiter zu versorgen. Experten gehen davon aus, dass es schon in naher Zukunft zu einer teilweisen, wenn auch robusten Verlagerung der psychiatrischen Versorgung in Richtung Online-Prävention, -Behandlung und -Versorgung führen wird. Wir müssen auch die Rolle psychologischer Prozesse und der Angst berücksichtigen, die zusätzlich zur Pandemie weiteren Schaden anrichten können.

Ihnen als Psychiater, Psychologe, Ergotherapeut und Physiotherapeut bieten wir Möglichkeiten an, um die gegenwärtige Krise besser zu überstehen:

Kognitives Training – online, webbasiert, wissenschaftlich untersucht und wirksam

Ziel ist die Steigerung der kognitiven Leistungsfähigkeit, die Stärkung der Selbstwirksamkeitserwartung, Unterstützung der Tagesstruktur und Motivation des Klienten. 

MyBrainTraining® können Sie ab sofort bis zum 30. Juni 2020 kostenfrei nutzen.

Transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) zuhause, supervidiert und therapeutisch wirksam

Die tDCS ist eine nicht-invasive, gut verträgliche neuromodulative Behandlungsmethode. Studien zeigen positive kleine bis mittlere Effekte bei Depressionen, Abhängigkeitserkrankungen, Schmerzen, in der Rehabilitation u. v. m.

Unser Stimulator kann unter Supervision zuhause angewendet werden. Deshalb ist er für die Überbrückung bei Klienten geeignet, die derzeit eine transkranielle Magnetstimulationstherapie (TMS) oder Elektrokrampftherapie (EKT) bei Depression bzw. ihre gewohnte Therapie in der Schmerzambulanz oder in der ambulanten Rehabilitation nicht erhalten können

Die Anwendung des mobilen Gleichstromstimulators ist besonders sicher - mit Unterstützung durch Informations- und Kommukiationstechnologien aus der Ferne - und online überwachbar.

Supervision und Coaching

Sie möchten teletherapeutische Angebote wahrnehmen und erste Schritte gehen? In Webinaren und Online-Trainings der neuroCademy erfahren Sie, wie leicht der Kontakt zum Klienten gehalten und mit sinnvollen Angeboten gestaltet werden kann.

Kontaktieren Sie uns:
E-Mail: neurocademy@neurocaregroup.com
Tel: +49 - 89 - 215 471 2990

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