neuroCare München: Neuromodulation – nachhaltige Therapie bei Depression


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neuroCare Therapiezentrums München

+49 (89) 215 471 2999 muenchen@neurocaregroup.com

MÜNCHEN. Neuromodulationsverfahren gelangen mehr und mehr in den klinischen Alltag. Die verbreitetsten Verfahren sind Neurofeedback bei einer Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) bzw. bei dem Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS) und die repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) bei Depression. Es handelt sich hier um nicht-medikamentöse Behandlungen mit einer nachgewiesenen hohen Wirksamkeit und keinen oder wenn überhaupt nur geringen Nebenwirkungen. Neuromodulation kann da zum Einsatz kommen, wo konventionelle Behandlungsmethoden an ihre Grenzen stoßen.

Die neuroCare, ein Therapiezentrum im Herzen von München, ist spezialisiert auf diese innovativen und personalisierten Behandlungen in den Bereichen ADHS, Depression, Zwangsstörungen aber auch bei chronischen Schmerzen und Rehabilitation nach Schlafanfall.  Dafür werden modernste Technologien und Methoden verwendet, deren Wirksamkeit wissenschaftlich belegt ist. Die Behandlungsmethoden im neuroCare Therapiezentrum basieren auf über 15 Jahren Forschung im Bereich der Neuromodulation und Neuropsychologie.

Die Depressionstherapie

Kliniker sprechen von einer Depression, wenn negative Gefühle wie Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Interessensverlust, Erschöpfung und Hilfslosigkeit anhalten und sich ein Stimmungstief regelrecht verfestigt. Menschen, die an einer klinisch relevanten Depression leiden, können sich in der Regel nicht selbst daraus befreien und sind auf therapeutische Hilfe angewiesen. Das neuroCare Therapiezentrum in München bietet Betroffenen eine Chance, ihre Depression im Rahmen einer individualisierten Kombinationstherapie erfolgreich behandeln zu lassen, selbst wenn sie auf eine bisherige Behandlung oder auf die Gabe von Antidepressiva nicht angesprochen haben.

Die Kombinationstherapie umfasst eine Gehirnstimulation mittels repetitiver transkranieller Magnetstimulation – kurz rTMS – und einer Psychotherapie. Was genau bedeutet rTMS? Spezifische Bereiche des Gehirns werden mit Hilfe eines von außen am Kopf indizierten, pulsierenden Magnetfeldes stimuliert. Die Stimulation verändert die Aktivität der darunterliegenden Neuronen und kann somit die Kommunikation zwischen verschiedenen Gehirnstrukturen positiv beeinflussen. Bereits nach wenigen Sitzungen kann sich ein positiver Effekt zeigen.

In einer aktuellen Studie von Donse und Kollegen1 konnte gezeigt werden, dass bei einer Kombinationstherapie aus rTMS und Psychotherapie bei 66 % der depressiven Patienten eine klinisch bedeutsame Verbesserung erreicht wird, wobei die ersten spürbaren Verbesserungen bereits nach 10 bis 12 Sitzungen zu erkennen sind. Eine Langzeitwirkung erfolgt meist schon nach vier bis acht Wochen, was etwa 20 bis 30 Sitzungen mit einer Länge von ca. 50 Minuten entspricht.

Vor diesem Hintergrund ist die rTMS als Augmentationsverfahren zur Erhöhung der Wirksamkeit gängiger antidepressiver Behandlungsmethoden wie Psychotherapie oder Pharmakotherapie geeignet; besonders wenn bisherige Behandlungsversuche mit Monotherapien keine oder nur unzureichende Effekte gezeigt haben. Insgesamt gilt die rTMS als relativ nebenwirkungsarm verglichen mit den Nebenwirkungen einiger Antidepressiva, welche häufig zu Gewichtszunahme, Libidoverlust, Müdigkeit, Schlafstörungen, Verdauungsprobleme führen. Bei der rTMS kann es vorübergehend zu Kopfschmerzen oder einem leicht unangenehmen Gefühl am Stimulationsort kommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellenangabe des Fotos: fotolia, K. Thalhofer

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