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Hilfe für Patienten mit ADHS in München

Was genau ist ADHS und wie wird die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung in München behandelt?

Unter dem Begriff Aufmerksamkeitsdefizit-/(Hyperaktivitäts-)störung werden eine Reihe von Symptomen zusammengefasst, die sich im Wesentlichen auf Beeinträchtigungen im Leistungs- und Sozialbereich von Betroffenen bemerkbar machen. Die Auffälligkeiten im Verhalten zeigen sich bereits im Kindesalter. Häufig bleibt die ADHS jedoch auch bis ins Erwachsenenalter hinein bestehen. Die Therapeuten im neuroCare Behandlungszentrum München unterscheiden zwei Formen der Verhaltensauffälligkeit; zum einen mit, zum anderen ohne ausgeprägte Hyperaktivität. Jungen leiden deutlich häufiger an ADHS als Mädchen.

Der Problematik zugrunde liegt eine verminderte Fähigkeit zu Selbststeuerung. Menschen mit ADHS fallen folglich durch starke Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen auf. Sie zeigen eine außergewöhnliche körperliche Unruhe und einen starken Bewegungsdrang. Zudem neigen sie zu impulsivem und unüberlegtem Handeln. Zu den typischen Symptomen, die mit der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung einhergehen, gehören Störungen des Sozialverhaltens, Aggressivität, Suchtgefahr, Angststörungen, Depressionen, Schlafstörungen, Tic-Störungen und Teilleistungsstörungen.

Wird ADHS bzw. ADS nicht diagnostiziert und behandelt, können sich im weiteren Verlauf die Probleme im Sozialverhalten verstärken und verfestigen. Ein Bezug zum zugrundeliegenden Krankheitsbild ist dann nicht mehr ohne weiteres herzustellen.

Ursachen von ADHS

Experten gehen davon aus, dass bei der Entstehung der psychischen Störung sowohl neurobiologische als auch psychosoziale Faktoren eine Rolle spielen. Zudem hat sich gezeigt, das ADHS familiär gehäuft auftreten kann, Vererbung somit ebenfalls als Ursache in Frage kommt. Es hängt entscheidend vom Umfeld des Betroffenen ab, ob sich aus der familiären Vorbelastung eine wirkliche Problematik entwickelt. Die Symptomatik verschlimmert sich meist durch eine lasche und unstrukturierte Erziehung sowie einem erhöhten Medien- und Fernsehkonsum.

Die neurobiologischen Veränderungen zeigen sich vor allem in einer verminderten Konzentration des Botenstoffes Dopamin im Gehirn, das für den Informationsaustausch zwischen den Nervenzellen zuständig ist. Patienten mit ADHS zeigen einen Mangel an Dopamin aus ganz unterschiedlichen Gründen. Betroffene können in der Folge auf sie einströmende Reize nicht richtig verarbeiten und zeigen eine verminderte Selbststeuerung. Sie können ihren Bewegungsdrang, ihre Gefühle und ihre Aufmerksamkeit nicht kontrollieren.

ADHS mit personalisiertem Neurofeedback im neuroCare Therapiezentrum München behandeln

Mit der Behandlungsmethode Neurofeedback gelingt es den Therapeuten im neuroCare Zentrum München, ADHS bei Kindern und Erwachsenen ohne Medikamente zu behandeln. Aufmerksamkeits- und Schlafprobleme werden mit Neurofeedback nachhaltig und ohne Nebenwirkungen verbessert. Auf Grundlage einer ausführlichen Diagnostik wird ein individueller Behandlungsplan erstellt. Beim Neurofeedback wird die Gehirnaktivität über spezielle Sensoren gemessen und auf einem Bildschirm abgebildet. So kann der Patient lernen, das Signal und damit die Aktivität seines Gehirns zu steuern. Patienten können auf diese Art lernen, in bestimmten Situationen adäquat zu reagieren und ihr Verhalten im Alltag besser situationsabhängig zu steuern.

Für wen ist die Behandlung mit Neurofeedback geeignet?

Das Behandlungsangebot im neuroCare Zentrum München richtet sich vor allem an Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab sechs Jahren, die Probleme mit Aufmerksamkeit, Impulsivität und Schlaf zeigen. Die spezialisierten Therapeuten der neuroCare Group behandeln somit alle Formen von ADS bzw. ADHS mit einer Kombination aus Neurofeedback und kognitiver Verhaltenstherapie. Generell sind für die Behandlung mit Neurofeedback keinerlei Ausschlusskriterien bekannt, das heißt, prinzipiell kann jeder Betroffene mit entsprechenden Symptomen von Neurofeedback profitieren.

Wie genau läuft eine Behandlung mit Neurofeedback im neuroCare Zentrum München ab?

Die Therapie erfolgt auch während der Einnahme von Medikamenten. Ziel ist es, die Arzneien zu reduzieren oder gar ganz abzusetzen. Die Behandlung setzt dabei auf nachhaltige Wirkung – auch, weil die Betroffenen aktiv beteiligt werden und so zur Selbstwirksamkeit beitragen können. Nach dem Aufnahmegespräch, den spezialisierten Untersuchungen wie der QEEG-Diagnostik und der Psychometrie wird ein individueller Behandlungsplan erstellt. Die Behandlung wird dabei von einer kontinuierlichen Verlaufskontrolle begleitet. Die Patienten werden angeleitet, das mentale Training mithilfe von Neurofeedback gezielt in ihren Alltag zu integrieren, um einen dauerhaften Behandlungserfolg sicherzustellen.

Im Zuge der Behandlung werden Elektroden zur Messung der Gehirnaktivität am Kopf angelegt. Dann löst der Patient Aufgaben an einem Bildschirm. Gleichzeitig wird ein permanentes Feedback z. B. die Bewegung des zu steuernden Feedbackobjektes angezeigt. Der Patient erhält somit eine direkte Rückmeldung, ob er die Aufgabe gut oder nicht so gut gelöst hat. Folglich wird akustisch oder visuell signalisiert, ob die gewünschte Gehirnaktivität erzielt wurde oder nicht. So bewirkt Neurofeedback eine Konditionierung des gewünschten Verhaltens bzw. der Gehirnaktivität. Über sogenannte Transferübungen lernt der Patient, die gelernte Selbstregulierung im Alltag einzusetzen. In der Regel wird Neurofeedback mit kognitiver Verhaltenstherapie kombiniert. Das Training nimmt etwa 30 Minuten in Anspruch. In der verbleibenden Zeit erfolgt die kognitive Therapie, in der Alltagsstrategien und Fertigkeiten wie planen und strukturieren vermittelt werden.