Erfolge unserer Technologie bei der Therapie von chronischen Schmerzen

Menschen mit chronischen Schmerzen wissen, wie schwer es ist, eine wirksame Therapie zu finden. Viele werden über die Zeit abhängig von Schmerzmedikamenten, ohne dass sie einen andauernden Nutzen haben. Jüngere Forschungen und Erfahrungen in der Praxis haben gezeigt, dass chronische Schmerzen mit Neuromodulation erfolgreich behandelt werden können, wie z. B. mit der transkraniellen Gleichstromstimulation (tDCS). Diese nicht-invasive Methode der Neuromodulation ist bei neuropathischen Schmerzen möglicherweise wirksam. Die Stimulationsprotokolle von Professor Molsberger sind besonders erfolgreich bei degenerativen Schmerzen im unteren Rücken und helfen Betroffenen, ihre Schmerzmedikamente zu reduzieren. Dabei tritt häufig bereits nach einigen Stunden eine deutliche Linderung ein. Biofeedback gilt als weitere erfolgreiche Neuromodulationsmethode. Sie kann die Selbstwahrnehmung des Patienten sowie seinen allgemeinen Umgang mit den Schmerzen verbessern.


Welche Therapiemöglichkeiten gibt es bei chronischen Schmerzen?

Chronische Schmerzen können erfolgreich mit transkranieller Gleichstromstimulation (tDCS), Neurostimulation oder mit Biofeedback behandelt werden.

tDCS ist ein Verfahren der Hirnstimulation. Sie moduliert die Aktivität von bestimmten Gehirnarealen und wurde bereits erfolgreich bei der Behandlung von neuropathischen Schmerzen der unteren Extremitäten eingesetzt. Neueste wissenschaftliche Erkenntnissen zufolge gilt die anodale Gleichstromstimulation über dem linken Primären Motorcortex (M1) sogar als wahrscheinlich wirksam (Level B) bei der Schmerzreduzierung bei Fibromyalgie (siehe Lefaucheur, 2017).

Die Neurostimulation nach Professor Molsberger ist eine nicht-invasive Behandlungsmethode, die vor allem bei Nervenschmerzen hoch wirksam ist. Nach einer lokalen Betäubung werden an den betroffenen Stellen kleine Sonden angebracht, den denen dann ein spezifisches elektrisches Felder angelegt wird. Die Behandlung dauert 30 min.

Durch Biofeedback lernt der Betroffene mit chronischen Schmerzen, die physiologische Aktivität seiner Muskeln zu verändern bzw. seine Wahrnehmung, Emotionen und sein Verhalten zu beeinflussen.


Was sind chronische Schmerzen

Chronische Schmerzen sind körperliche Leiden, die mehr als zwei Monate anhalten. Meist handelt es sich hierbei um andauernde Kopfschmerzen, Gelenk-und Rückenschmerzen oder Schmerzen durch Verletzungen. Schätzungen zufolge leiden bis zu 20% der erwachsenen Bevölkerung unter klinisch bedeutsamen chronischen Schmerzen. Häufig führen die Schmerztherapien, wie z. B. durch Schmerzmedikamente, bei betroffenen Menschen mit mäßigen bis schweren chronischen Schmerzen nicht zu andauernden Verbesserungen. Ernsthafte negative Auswirkungen auf ihr Sozial- wie auch ihr Arbeitsleben sind die Folge.


Wie entstehen chronische Schmerzen?

Schmerz wird nicht in nur einem bestimmten Hirnareal verarbeitet, sondern es ist ein Netzwerk aus unterschiedlichen Strukturen beteiligt. Dabei bestimmt die Schwere der Verletzung nicht unbedingt die Schmerzstärke. Hier spielen andere Faktoren eine Rolle: Wie stark ein Mensch Schmerzen empfindet hängt in erster Linie davon ab, wie der Betroffene den Schmerz emotional verarbeitet. Zum Beispiel sind Menschen mit Depression ggf. empfänglicher für Schmerzen als Menschen, die generell glücklicher sind. Aus diesem Grund gibt es keine allgemeingültige Therapiemethode für chronische Schmerzen.

Unsere Experten bei der neuroCare Group sind darauf spezialisiert, die jeweilige Situation des Betroffenen genau zu analysieren. So erhält jeder Betroffene die Behandlungsmethode, die für ihn am besten geeignet ist.