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neuroCare Therapiezentrum München

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Wie erfolgreich ist unsere integrierte Therapie bei ADHS?

Unser integrierter Therapieansatz beruht auf personalisiertem Neurofeedback. Laut aktueller Studien schlägt die Methode bei 75 Prozent aller Patienten positiv an. Neurofeedback wird seit mehr als 30 Jahren in der klinischen Behandlung von ADHS angewandt. Zahlreiche Studien international führender Fachkliniken und Universitäten – darunter Brainclinics, die Universität Tübingen und das Klinikum der Universität Frankfurt/Main - belegen Wirksamkeit und Erfolge. Hierbei liegt unsere spezielle Expertise im Neurofeedback der langsamen kortikalen Potentiale (auch SCP-Neurofeedback genannt). Die Behandlungsprotokolle und Technologien des SCP-Neurofeedbacks wurden von der neuroConn GmbH in enger Zusammenarbeit mit den wissenschaftlichen Experten der Universität Tübingen entwickelt und in die klinische Praxis gebracht.

Im Vergleich zu einer konventionellen medikamentösen Behandlung haben durchschnittlich 30 bis 40 Neurofeedback-Sitzungen einen ähnlich guten und darüber hinaus einen nachhaltig positiven Einfluss auf die ADHS-Symptome Unaufmerksamkeit, Impulsivität und Hyperaktivität.


Wie behandeln wir ADHS?

Neurofeedback ist eine schmerzfreie, nichtinvasive Behandlungsmethode bei ADHS. Hierbei wird die Hirnaktivität durch ein EEG in Echtzeit verfolgt. In den neuroCare-Behandlungszentren setzen wir zwei verschiedene Arten des Neurofeedbacks ein. Die Entscheidung treffen wir individuell für jeden Patienten.

Mit dem SCP-Neurofeedback lernt der Trainierende, das Aktiviätsniveau im Gehirn der aktuellen Situation entsprechend anzupassen. Das Frequenzband-Neurofeedback zielt darauf ab, eine generelle Veränderung des Verhältnises von schneller zu langsamer Aktivität zu erreichen.

Beide Arten des Neurofeedbacks sind nachweislich wirksam und nachhaltig und verbessern sowohl das Verhalten als auch die Aufmerksamkeit. Im Schnitt stellt sich ein nachhaltiger Effekt nach 30 bis 40 Sitzungen ein.

Neurofeedback eignet sich für alle Menschen mit Aufmerksamkeits-, Impulsivitäts-, Konzentrations- und Schlafproblemen. Es kann bei Kindern ab sechs Jahren angewendet werden.


Was ist ADHS?

Typische Symptome der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) sind Unaufmerksamkeit, Impulsivität und Hyperaktivität. Tritt bei der Krankheit keine körperliche Unruhe auf, spricht man auch von ADS. In der konservativen Behandlung verschreiben Ärzte oft Medikamente wie Ritalin oder Concerta. Diese Behandlung ist jedoch rein symptomatisch. Oft treten unerwünschte Nebenwirkungen auf. Zudem haben diese Medikamente nur eine begrenzte Langzeitwirkung bzw. nach dem Absetzten kehren die Symptome ähnlich stark zurück. 

ADHS ist eine Störung der Kinder- und Jugendalters und beginnt meist vor dem siebenten, spätestens dem zwölften Lebensjahr. Bei 30 bis 65 Prozent der Kinder mit ADHS bleiben die Symptome bis ins Erwachsenenalter bestehen. Bei Erwachsenen wird die Störung häufig nicht korrekt diagnostiziert bzw. behandelt. Ausdruck einer ADHS im Erwachsenenalter können auch Stimmungsschwankungen, Rastlosigkeit, Ängste, chronische Unpünktlichkeit, Vergesslichkeit, mangelndes Selbstwertgefühl und Beziehungsschwierigkeiten sein.


Was sind die Ursachen von ADHS?

Die Ursachen und die Entstehung der ADHS sind noch nicht abschließend erforscht. Es gibt mehrere Modelle zur Entstehung der ADHS. Nach dem Biopsychosozialen Modell liegen den Funktionsstörungen im Gehirn biologische Faktoren zugrunde. Aber auch erbliche Veranlagungen und Umweltfaktoren, wie Schwangerschafts- und Geburtskomplikationen können dazu beitragen, dass ADHS entsteht.

In letzter Zeit wurde auch häufiger ein Zusammenhang zwischen ADHS und Schlafproblemen beschrieben.​